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Ohne Titel

 

Zu zweit gehen sie,

nebeneinander, doch kalt.

Er hält ihre Hand,

sucht sie zu umarmen.

Sie wehrt sich nicht,

sieht ihn nicht an.

 

Dann stehen sie,

nah und doch getrennt.

Sie lässt ihn los,

dass er fällt.

 

Und so tötet sie den,

der sie liebt.

 

 

Die zwei

 

Kalte Wellen, weiter Strand,

böiger Wind und tiefer Sand.

Da gehen die beiden

Hand in Hand,

gehen ohne Ziel,

schauen sich nicht an.

 

Tiefer Sand

erschwert den Gang.

Gezeichnet von Wind,

enttäuscht von sich,

bleiben sie nun stehen

und lächeln sich traurig an.

 

Doch Wind und Regen, ach!,

treiben sie auseinander.

Sind sich nah,

doch so fern.

Suchen sich, doch können

sich nicht finden.

 

Kalt sterben die Wellen

nun am Strand,

die beiden konnten

sich nicht finden.

Und ihre Spuren

verlaufen sich im Sand.

 

 

Mondschein

 

Tiefe Nacht, kalte Nacht,

still und friedlich

der Mond am Himmel wacht,

weit über dem kalten, glatten Meer.

 

Sanft fällt sein Schein

auf das kalte Meer,

es wird nun stürmisch und

wühlt sich auf.

 

Der Mond folgt seiner Bahn,

weit über dem wachen Meer.

Sie suchen, sich zu nähern,

kommen sich immer näher.

 

Immer heller der Mondschein,

trifft sich mit den Wellen,

nimmt das Meer nun

ganz und gar ein.

 

Weiß leuchtet das Meer,

silbern glänzt der Mond.

Am Horizont treffen sie sich,

verschmelzen, werden eins.

 

 

Ohne Titel

 

Mein Morgen, mein Abend,

mein Tag und meine Nacht.

Schrei nach dir in meinen Träumen,

wenn der Mond am Himmel wacht;

Sehne mich nach dir am Tag –

Ich bin für dich da,

oder bin wegen dir hier.

Bin nicht glücklich,

weil nicht bei dir.

 

 

Meine Welt

 

Du erhellst meine Welt,

wie die Sonne in der Nacht,

wenn die Sekunden stehen

ist immer an dich gedacht.

 

Du erfüllst meine Welt,

wie der Himmel das Meer.

Tage rinnen wie Sekunden,

und die Vögel singen nicht mehr.

 

Du zerstörst meine Welt,

wie der Schatten das Licht,

tauchst den Traum in Scherben,

doch die Scherben sieht man nicht.

 

Du erhältst meine Welt,

denn deine kalte Nähe

hält mich warm.

 

Du bist meine Welt.

 

 

Zwei Schiffe

 

Liegen zwei Schiffe,

in der blauen Bucht.

Liegen dort schon lange,

sich gefunden, sich gesucht.

Segel wallen im Winde,

kraftvoll, doch begeben sie

sich nicht mehr

hinaus, ins weite, offene Meer.

                                

Sonniger Tag, blauer Himmel

tritt eines an zur Flucht.

Anderes sucht zu folgen,

Langsam! Schwerfällig! Fort!,

für immer verschwunden,

bleiben nur noch Regenwolken

in der trüben, einsamen Bucht.

 

So steht es im Regen,

kein Wind, der die Segel

treibt.

Bewegt sich nicht,

lebt ohne Zeit.

 

Erstes liegt nun in anderer Bucht,

fort, kraftvoller Wind

trieb es hin! Die Segel wallen

wie eh und je.

Dort liegt es nun,

im Wind.

 

Anderes treibt leblos

in seiner Bucht,

sucht sein Schiff zu finden,

kommt trotz Wind nicht fort.

Da liegt es, und mit der Zeit

wird es schwächer,

geht unter,

nicht zu zweit.

 




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